Hallo Azubi,
du stehst vor einer spannenden, aber auch herausfordernden Phase deines Lebens: der Ausbildung. Während du dich auf die neuen Erfahrungen in Beruf und Alltag freust, stellen sich dir vielleicht auch Fragen zur Finanzierung. Wie manage ich mein Geld, wenn das Azubi-Gehalt vielleicht nicht für alle Wünsche ausreicht? Oder wenn unerwartete Ausgaben anfallen? Keine Sorge, du bist nicht allein. Viele Azubis stehen vor ähnlichen Fragen. Dieser Ratgeber soll dir helfen, die verschiedenen Möglichkeiten der Azubi-Finanzierung zu verstehen und die für dich beste Lösung zu finden.
Bevor du über Kredite nachdenkst, ist es unerlässlich, einen klaren Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben zu haben. Nur so kannst du realistisch einschätzen, ob und wie viel Geld dir am Ende des Monats zur Verfügung steht.
1.1 Einnahmen: Was kommt rein?
Zuerst listest du alle regelmäßigen und unregelmäßigen Einnahmen auf, die dir monatlich zur Verfügung stehen.
- Ausbildungsvergütung: Dies ist in der Regel dein Haupteinkommen. Achte darauf, ob es sich um den Brutto- oder Nettobetrag handelt.
- Kindergeld: Wenn du unter 25 Jahre alt bist und noch in Ausbildung bist, haben deine Eltern in der Regel weiterhin Anspruch auf Kindergeld. Kläre, ob es dir überwiesen wird.
- BAföG (Berufsausbildungsbeihilfe): Prüfe, ob du Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) hast. Das ist eine staatliche Unterstützung, die dir hilft, deinen Lebensunterhalt während der Ausbildung zu decken. Die Höhe hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem vom Einkommen deiner Eltern.
- Nebenjob: Solltest du einen Nebenjob haben, rechne auch dieses Einkommen ein. Beachte die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich Arbeitszeiten und Gehaltsgrenzen für Azubis.
- Weitere Einnahmen: Vielleicht bekommst du Unterstützung von Familie oder hast andere kleine Einkünfte.
1.2 Ausgaben: Wohin geht dein Geld?
Nun geht es an die Ausgaben. Sei hier so detailliert wie möglich. Unterscheide zwischen fixen und variablen Kosten.
- Fixkosten (monatlich gleichbleibend):
- Miete und Nebenkosten: Wenn du nicht mehr bei deinen Eltern wohnst, ist dies wahrscheinlich dein größter Posten.
- Internet und Handy: Grundgebühren für deine Verträge.
- Versicherungen: Haftpflicht, eventuell Hausrat oder private Krankenversicherung (falls du nicht mehr über deine Eltern versichert bist).
- Abo-Dienste: Streaming, Fitnessstudio usw.
- Fahrtkosten: Busticket, Bahnkarte oder Kosten für dein Auto (Benzin, Versicherung, Wartung).
- Sparraten: Auch wenn es klein ist, versuche, regelmäßig etwas zu sparen. Betrachte es als fixe Ausgabe, zum Beispiel für Notfälle oder größere Anschaffungen.
- Variable Kosten (monatlich schwankend):
- Lebensmittel: Setze dir hier ein realistisches Budget.
- Freizeit und Hobbys: Kino, Ausgehen, Sportevents.
- Kleidung und persönliche Pflege: Friseur, Kosmetik.
- Lernmaterialien: Bücher, Hefte, Arbeitsmittel, die nicht vom Ausbildungsbetrieb gestellt werden.
- Unerwartetes: Immer ein kleiner Puffer für unvorhergesehene Ausgaben.
1.3 Dein Sparpotenzial erkennen
Wenn du deine Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellst, siehst du, wie viel Geld dir am Ende des Monats bleibt – oder fehlt. Falls du ein Minus hast, musst du an deinen Ausgaben arbeiten. Wo kannst du sparen? Ist das Abo-Modell wirklich notwendig? Kannst du öfter selbst kochen statt im Restaurant zu essen? Jeder gesparte Euro hilft dir, finanziell unabhängiger zu sein und möglicherweise einen Kredit zu vermeiden oder zumindest die Kreditsumme zu reduzieren.
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du dein erstes Gehalt optimal nutzen kannst, empfehle ich dir, den Artikel über das erste Gehalt zu lesen. Dort findest du hilfreiche Tipps, wie du am Monatsende noch etwas übrig behalten kannst. Schau dir den Artikel hier an: Das erste Gehalt: So bleibt am Monatsende noch was übrig.
2. Finanzierung ohne externen Kredit: Deine Alternativen
Ein Kredit ist nicht immer die erste Wahl. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du deine Ausbildung finanzieren kannst, ohne Schulden aufzunehmen. Prüfe diese Optionen sorgfältig.
2.1 Berufsausbildungsbeihilfe (BAB): Dein Anspruch?
Wie bereits erwähnt, ist BAB eine wichtige Säule der Ausbildungsfinanzierung.
- Der Antrag: Du stellst den Antrag bei der Agentur für Arbeit. Die Formulare sind oft komplex, aber du kannst dir dort Hilfe holen.
- Voraussetzungen: Du musst in einer anerkannten Berufsausbildung stecken und darfst nicht bei deinen Eltern wohnen, es sei denn, der Ausbildungsbetrieb ist zu weit von deren Wohnung entfernt. Dein Einkommen und das deiner Eltern werden bei der Berechnung berücksichtigt.
- Vorteile: BAB ist ein Zuschuss, den du nicht zurückzahlen musst. Es ist eine wertvolle Unterstützung, die dir hilft, dich auf deine Ausbildung zu konzentrieren.
2.2 Wohngeld: Unterstützung für deine Miete
Wenn du nicht mehr bei deinen Eltern wohnst und dein Einkommen eine bestimmte Grenze nicht übersteigt, kannst du Anspruch auf Wohngeld haben.
- Zielgruppe: Auch Azubis können Wohngeld beantragen, besonders wenn sie kein BAB erhalten, da Wohngeld vorrangig als Alternative zu BAB gesehen wird, nicht als Ergänzung.
- Antragstellung: Du beantragst Wohngeld bei der zuständigen Wohngeldstelle deiner Gemeinde oder Stadt.
- Berechnung: Die Höhe hängt von deinem Einkommen, der Miethöhe und der Anzahl der Haushaltsmitglieder ab.
2.3 Unterstützung durch die Familie
Oft sind deine Eltern oder andere Verwandte bereit und in der Lage, dich finanziell zu unterstützen.
- Offene Kommunikation: Sprich offen mit deiner Familie über deine finanzielle Situation. Vielleicht können sie dir einen Teil deines Kindergeldes überlassen oder dir monatlich einen kleinen Betrag zur Verfügung stellen.
- Vereinbarungen: Wenn es sich um größere Beträge handelt, solltet ihr vielleicht schriftliche Vereinbarungen treffen, ob es ein Darlehen ist, das du später zurückzahlst, oder ein Geschenk. Das schafft Klarheit und beugt Missverständnissen vor.
2.4 Studentenjobs und Minijobs
Ein Nebenjob kann eine gute Möglichkeit sein, dein Einkommen aufzubessern und erste Berufserfahrungen außerhalb deiner Ausbildung zu sammeln.
- Einschränkungen für Azubis: Achte darauf, dass dein Nebenjob deine Ausbildung nicht beeinträchtigt. Es gibt gesetzliche Regelungen zur maximalen Arbeitszeit für Azubis, die du unbedingt einhalten musst. Überschreitest du die Grenze, kann das Auswirkungen auf deine Ausbildung haben. Dein Ausbildungsbetrieb muss in der Regel dem Nebenjob zustimmen.
- Steuerliche Aspekte: Bis zu einem bestimmten Jahresverdienst bleibt dein Nebenjob steuerfrei (Stichwort Minijob-Grenze). Informiere dich genau, um keine unangenehmen Überraschungen bei der Steuererklärung zu erleben.
3. Der Azubi-Kredit: Wenn es doch nötig ist
Manchmal reicht das eigene Einkommen oder die staatliche Unterstützung nicht aus, oder es kommt zu einer unvorhergesehenen Ausgabe. In diesen Fällen kann ein Kredit eine Option sein. Wichtig ist, dass du dieses Thema sehr verantwortungsbewusst angehst.
3.1 Die Gründe für einen Kredit
Bevor du über einen Kredit nachdenkst, frage dich, wofür du das Geld benötigst.
- Notwendige Anschaffungen: Zum Beispiel Arbeitsmaterialien, die nicht vom Betrieb gestellt werden, oder ein Laptop für die Berufsschule.
- Umzugskosten: Wenn du für die Ausbildung umziehen musst.
- Unvorhergesehene Ausgaben: Eine Reparatur am Auto, das du für den Arbeitsweg brauchst.
- Überbrückung von finanziellen Engpässen: Manchmal dauert es eine Weile, bis die erste Auszahlung des Gehalts oder der BaB kommt.
- Vermeide Konsumkredite: Für Konsumgüter, die nicht zwingend notwendig sind, solltest du keinen Kredit aufnehmen. Versuche, hier zu sparen oder Wartezeiten in Kauf zu nehmen.
3.2 Die verschiedenen Kreditarten für Azubis
Es gibt nicht den einen Azubi-Kredit. Verschiedene Optionen stehen dir offen, jede mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen.
- Girokonto-Überziehung (Dispokredit):
- Vorteile: Schnell verfügbar, flexibel.
- Nachteile: Sehr hohe Zinsen! Bei längerfristiger Nutzung wird es sehr teuer. Ich rate dir dringend davon ab, deinen Dispo dauerhaft zu nutzen.
- Ratenkredit von Banken:
- Voraussetzungen: Viele Banken sind eher zögerlich, Azubis ohne festes, hohes Einkommen einen Ratenkredit zu gewähren. Eine Bürgschaft von den Eltern kann hier hilfreich sein.
- Vorteile: Feste monatliche Raten, fester Zinssatz, planbar.
- Nachteile: Oft ist eine gute Bonität oder Bürgschaft nötig.
- Azubi-Kredite von Sparkassen oder Volksbanken:
- Besonderheiten: Einige regionale Banken oder Sparkassen bieten spezielle Kreditangebote für Azubis an, die auf die geringeren Einkommen und die spezifische Situation zugeschnitten sind. Die Konditionen können hier etwas günstiger sein als bei herkömmlichen Ratenkrediten.
- Ich empfehle: Erkundige dich bei deiner Hausbank nach solchen speziellen Angeboten.
- KfW-Bildungskredit:
- Voraussetzungen: Dieser Kredit richtet sich primär an fortgeschrittene Studenten, kann aber in bestimmten Fällen auch für Azubis in der Abschlussphase relevant sein, wenn zum Beispiel Prüfungsgebühren anfallen oder ein Praktikum im Ausland finanziert werden muss.
- Vorteile: Relativ niedrige Zinsen, flexible Rückzahlung.
- Nachteile: Nicht für jeden Azubi geeignet, bestimmte Voraussetzungen müssen erfüllt sein.
3.3 Wenn die Eltern bürgen: Die Bürgschaft
Eine der häufigsten Möglichkeiten, wie Azubis einen Kredit erhalten können, ist durch eine Bürgschaft, meist von den Eltern.
- Die Rolle des Bürgen: Dein Bürge verpflichtet sich, die Kreditraten zu zahlen, falls du dazu nicht mehr in der Lage bist.
- Risiko für den Bürgen: Das ist ein ernst zu nehmendes Risiko, denn der Bürge steht mit seinem eigenen Vermögen und Einkommen für deine Schulden ein.
- Kommunikation: Sprich offen mit deinen Eltern über die Auswirkungen und Risiken einer Bürgschaft, bevor sie eine solche eingehen. Verstehe, dass eine Bürgschaft eine große Verantwortung für deine Eltern bedeutet.
4. Wichtige Überlegungen vor der Kreditaufnahme
Ein Kredit ist eine Verpflichtung über Jahre hinweg. Daher solltest du einige Punkte sorgfältig prüfen, bevor du einen Kreditvertrag unterschreibst.
4.1 Die Kreditwürdigkeit (Bonität)
Banken prüfen deine Kreditwürdigkeit, bevor sie dir einen Kredit gewähren.
- Schufa-Check: Sie holen Auskünfte bei der SCHUFA ein, um deine Zahlungsmoral zu beurteilen. Eine positive SCHUFA ist wichtig.
- Einkommensnachweise: Du musst deine Ausbildungsvergütung nachweisen.
- Sicherheiten: Wenn du keine ausreichenden Sicherheiten hast, ist eine Bürgschaft oft die einzige Möglichkeit.
4.2 Vergleich der Kreditangebote
Nimm nicht das erstbeste Angebot an. Vergleiche verschiedene Banken und Angebote.
- Effektiver Jahreszins: Das ist der wichtigste Wert, denn er beinhaltet alle Kosten des Kredits (Zinsen, Bearbeitungsgebühren etc.).
- Ratenhöhe und Laufzeit: Kannst du die monatliche Rate wirklich leisten? Je länger die Laufzeit, desto kleiner die Rate, aber desto höher auch die Gesamtkosten durch die Zinsen.
- Sondertilgungen: Kannst du bei Bedarf kostenfrei Sondertilgungen leisten, um den Kredit schneller abzuzahlen und Zinsen zu sparen?
- Kündigungsmöglichkeiten: Gibt es die Möglichkeit, den Kredit vorzeitig zu kündigen?
4.3 Die Rückzahlungsfähigkeit
Dies ist der kritischste Punkt. Sei ehrlich zu dir selbst.
- Realistische Einschätzung: Kannst du die monatlichen Raten auch dann bezahlen, wenn unerwartete Ausgaben hinzukommen oder sich deine finanzielle Situation leicht verschlechtert?
- Dein monatliches Budget: Überprüfe dein Budget erneut und plane die Kreditrate fest ein. Bleibt dir dann noch genug Geld zum Leben?
- Notgroschen: Hast du einen kleinen finanziellen Puffer, falls mal etwas schiefgeht?
4.4 Kreditabsicherung: Restschuldversicherung
Manche Banken bieten eine Restschuldversicherung an.
- Funktion: Diese Versicherung würde die Kreditraten übernehmen, falls du arbeitsunfähig wirst oder im schlimmsten Fall versterben solltest.
- Kosten: Die Kosten für diese Versicherung sind oft hoch und verteuern den Kredit erheblich.
- Überlegungen: Wäge genau ab, ob du diese Versicherung wirklich benötigst. In deiner Situation als Azubi ist sie oft nicht zwingend erforderlich und treibt die Kosten unnötig in die Höhe.
Wenn du mehr über den Umgang mit deinem ersten Gehalt erfahren möchtest, empfehle ich dir, diesen Artikel zu lesen. Er bietet wertvolle Tipps, wie du finanziell entspannt bleibst und deine Ausgaben im Griff hast. Du kannst ihn hier finden: Das erste Gehalt ist da – so bleibst du finanziell entspannt. So bist du bestens vorbereitet, um deine Finanzen nach dem Azubi Kredit Ratgeber zu managen.
5. Finanzielle Eigenverantwortung und Absicherung in der Ausbildung
| Kategorie | Metrik |
|---|---|
| Zinssatz | Ab 3,49% |
| Laufzeit | Bis zu 84 Monate |
| Kreditbetrag | Bis zu 30.000€ |
| Voraussetzungen | Mindestalter 18 Jahre, fester Wohnsitz in Deutschland |
Deine Ausbildung ist die Zeit, in der du auch deine finanzielle Eigenverantwortung aufbaust. Es geht nicht nur darum, Geld zu leihen oder auszugeben, sondern auch darum, für die Zukunft zu planen.
5.1 Finanzielle Bildung von Anfang an
Nutze die Zeit der Ausbildung, um dich finanziell weiterzubilden.
- Bücher und Ratgeber: Lies dich in Themen wie Sparen, Investieren und Altersvorsorge ein.
- Online-Ressourcen: Es gibt zahlreiche Blogs und Websites, die dir helfen, deine Finanzen besser zu verstehen.
- Austausch: Sprich mit Freunden oder deiner Familie über Finanzthemen.
5.2 Notgroschen aufbauen
Auch mit einem kleinen Azubi-Einkommen ist es wichtig, einen Notgroschen aufzubauen.
- Ziel: Lege dir ein Polster für unerwartete Ausgaben an. Das können ein paar hundert Euro sein, die auf einem separaten Sparbuch liegen und nur für Notfälle gedacht sind.
- Disziplin: Versuche, jeden Monat einen kleinen Betrag beiseite zu legen, auch wenn es nur 10 oder 20 Euro sind.
5.3 Versicherungen: Was du wirklich brauchst
Als Azubi bist du in einigen Bereichen abgesichert, in anderen nicht. Prüfe, welche Versicherungen für dich sinnvoll sind.
- Krankenversicherung: Als Azubi bist du in der Regel pflichtversichert.
- Haftpflichtversicherung: Diese ist absolut unerlässlich. Sie schützt dich vor Ansprüchen Dritter, wenn du unbeabsichtigt einen Schaden verursachst. Prüfe, ob du noch über die Familienhaftpflicht deiner Eltern mitversichert bist.
- Berufsunfähigkeitsversicherung: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt, da sie dein Einkommen absichert, wenn du deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst. Als Azubi kannst du oft günstig einsteigen und dir gute Konditionen sichern, noch bevor gesundheitliche Probleme auftreten. Ich rate dir hier zu einer Beratung.
- Unfallversicherung: Eine private Unfallversicherung kann sinnvoll sein, da die gesetzliche Unfallversicherung nur bei Unfällen, die im Zusammenhang mit der Ausbildung stehen, greift.
- Hausratversicherung: Wenn du alleine wohnst und Wert auf dein Inventar legst, kann eine Hausratversicherung sinnvoll sein.
5.4 Der Karrierestart nach der Ausbildung
Denke auch schon an die Zeit nach deiner Ausbildung.
- Übernahmechancen: Nutze deine Ausbildung, um dich zu qualifizieren und die Chancen auf eine Übernahme in deinem Ausbildungsbetrieb zu erhöhen. Ein festes Einkommen nach der Ausbildung erleichtert dir die finanzielle Planung erheblich.
- Weiterbildung: Plane schon jetzt, wie du dich nach der Ausbildung weiterbilden kannst, um deine Karrierechancen und damit dein Einkommen zu steigern.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Finanzierung deiner Ausbildung eine Sache der Planung und des richtigen Informierens ist. Ein Kredit sollte immer die letzte Option sein und nur nach sorgfältiger Abwägung genutzt werden. Nutze die verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten, halte dein Budget im Blick und baue dir einen Notgroschen auf. So legst du den Grundstein für eine stabile finanzielle Zukunft. Ich wünsche dir viel Erfolg in deiner Ausbildung!
FAQs
Was ist ein Azubi Kredit?
Ein Azubi Kredit ist ein Darlehen, das speziell für Auszubildende angeboten wird. Es dient dazu, finanzielle Engpässe während der Ausbildung zu überbrücken oder größere Anschaffungen zu tätigen.
Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um einen Azubi Kredit zu erhalten?
Um einen Azubi Kredit zu erhalten, musst du in der Regel volljährig sein und eine Ausbildung absolvieren. Oft wird auch ein regelmäßiges Einkommen oder eine Bürgschaft benötigt.
Welche Kreditarten stehen Auszubildenden zur Verfügung?
Auszubildende können verschiedene Kreditarten in Anspruch nehmen, darunter Ratenkredite, Dispokredite oder auch spezielle Ausbildungskredite, die niedrige Zinsen und flexible Rückzahlungsmodalitäten bieten.
Welche Risiken gibt es bei einem Azubi Kredit?
Ein Risiko bei einem Azubi Kredit besteht darin, dass du während der Ausbildung noch kein festes Einkommen hast und die Rückzahlung des Kredits daher schwierig sein kann. Zudem können hohe Zinsen zu einer finanziellen Belastung werden.
Welche Tipps gibt es für die Beantragung eines Azubi Kredits?
Bevor du einen Azubi Kredit beantragst, solltest du deine finanzielle Situation realistisch einschätzen und verschiedene Angebote vergleichen. Zudem ist es wichtig, die Vertragsbedingungen genau zu prüfen und nur so viel Geld zu leihen, wie du auch tatsächlich benötigst.