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Azubi-Gehalt: So hast du deine Finanzen in der Ausbildung im Griff

Als Azubi ist die erste eigene Vergütung ein super Gefühl: Endlich eigenes Geld verdienen! Aber wer das erste Mal eine Gehaltsabrechnung in der Hand hält, erlebt manchmal eine kleine Überraschung. Denn vom Bruttogehalt bleibt nach Abzügen für Steuern und Sozialversicherungen oft weniger übrig als gedacht. Im Durchschnitt liegt die Ausbildungsvergütung je nach Branche, Tarifvertrag und Ausbildungsjahr zwischen 900 und 1.200 Euro netto im Monat.

Doch das ist meistens nicht alles: Viele Azubis bekommen zusätzlich Kindergeld von den Eltern (aktuell 250 Euro monatlich) oder werden durch die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) unterstützt. Auch Nebenjobs, zum Beispiel im Einzelhandel oder der Gastronomie, bringen manchmal noch etwas Extra-Geld ein – natürlich immer mit Blick auf Arbeitszeit und Abgaben!

Wo geht das Geld hin? – Die wichtigsten Ausgaben im Überblick

Strom, Miete, Handy, Netflix ‒ plötzlich muss alles selbst gezahlt werden. Da ist es wichtig, den Überblick zu behalten. Die größten Posten sind meist:

  • Miete & Nebenkosten: Wohnst du nicht mehr zu Hause, bleibt oft der größte Teil deines Budgets an Miete und Nebenkosten hängen – das können schnell 300 bis 600 Euro sein.
  • Lebensmittel: Da kommen je nach Lebensstil, Essgewohnheiten und Selbstkocherqualitäten 150 bis 250 Euro pro Monat zusammen.
  • ÖPNV oder Auto: Ein Azubi-Ticket ist meist günstiger, Autofahren aber ein echter Kostenfresser (Sprit, Versicherung, Reparaturen – alles will gezahlt werden).
  • Versicherungen: Kranken-, eventuell Haftpflicht- oder Hausratversicherung – nicht immer denkt man dran, aber sie kosten oft 10 bis 30 Euro monatlich.
  • Freizeit, Handy, Streaming: Kino, Fitnessstudio, Musik- oder Videodienste – auch Freizeit hat ihren Preis. Hier unterscheiden sich die monatlichen Ausgaben stark.

Zusätzlich gibt es unregelmäßige Kosten wie Schulmaterial, Kleidung oder mal ein neues Handy. Deshalb sollte immer etwas Puffer im Budget eingeplant werden.

Was bleibt wirklich am Monatsende? – Praxisbeispiel

Ein Beispiel: Du verdienst 1.050 Euro netto und bekommst noch Kindergeld, also insgesamt 1.300 Euro. Deine monatlichen Ausgaben könnten so aussehen:

  • Miete + Nebenkosten: 400 Euro
  • Lebensmittel: 180 Euro
  • ÖPNV: 60 Euro
  • Handy/Internet: 40 Euro
  • Versicherungen: 25 Euro
  • Freizeit/weitere Ausgaben: 150 Euro

Macht zusammen 855 Euro. Dir bleiben monatlich 445 Euro übrig – klingt erst mal viel, aber davon sollten Rücklagen gebildet werden (z. B. für Urlaub, Reparaturen, Tierarzt, größere Anschaffungen). Das tatsächliche Plus am Monatsende hängt also stark davon ab, wie du mit deinen Ausgaben haushaltest!

Den Überblick behalten – Tipps & Tricks

Der Schlüssel für entspannte Finanzen ist vor allem eines: Der Überblick! Das geht am besten mit einem Haushaltsbuch. Ob auf Papier, als App oder mit einem Online-Tool wie dem Haushaltsrechner auf azubifinanzen.de – wichtig ist, dass du alle Einnahmen und Ausgaben regelmäßig notierst. So erkennst du, wann und wofür du am meisten Geld ausgibst und wo du vielleicht sparen kannst.

Tipp: Kontrolliere auch kleine Ausgaben wie Coffee-to-go, Imbiss oder spontane Online-Käufe. Sie summieren sich oft schneller als gedacht!

Sparpotenziale nutzen – So bleibt mehr in der Kasse

Natürlich willst du nicht auf alles verzichten. Aber ein paar clevere Kniffe helfen, am Monatsende etwas mehr übrig zu haben:

  • Vergleiche Angebote: Egal ob Bankkonto, Handyvertrag, Versicherung oder Festgeld – mit den Vergleichsrechnern auf azubifinanzen.de findest du schnell das beste Angebot für deine Situation.
  • Nutze Rabatte für Azubis: Viele Shops, Fitnessstudios oder der öffentliche Nahverkehr bieten vergünstigte Tarife für Auszubildende. Frag ruhig nach!
  • Plane größere Ausgaben vor: Überlege dir, ob du größere Anschaffungen wirklich brauchst und vergleiche Preise. Manches lässt sich gebraucht kaufen oder leihen.
  • Lege ein Sparkonto an: Auch kleine Beträge summieren sich mit der Zeit. Am besten gleich nach Gehaltseingang einen festen Betrag zur Seite legen!

Clevere Tools für Azubis – Deine digitalen Helfer

Buchhaltung nervt? Muss nicht sein! Mit praktischen Tools wie Haushaltsrechnern, Budget-Apps oder Excel-Vorlagen behältst du leicht den Überblick und kannst sogar spielerisch Sparziele festlegen. Azubifinanzen.de stellt dir mehrere Rechner zur Verfügung, die dir beim Überblick (Haushaltsrechner), Vergleichen (Konto- oder Kreditkartenvergleich) und Sparen (Festgeld- und Tagesgeldrechner) helfen.

So weißt du immer ganz genau: Wie viel Geld steht noch zur Verfügung – und wie viel sollte besser nicht mehr ausgegeben werden.

Fazit: Finanzielle Gelassenheit für deine Ausbildungszeit

Auch wenn das Geld manchmal knapp scheint: Mit einem Überblick über Einnahmen und Ausgaben, etwas Disziplin und den richtigen Spartipps wird das Azubi-Gehalt zum Anfang in die finanzielle Eigenständigkeit. Nutze Hilfsmittel und Tools, hol das Beste aus deinem Budget raus – dann bleibt am Monatsende nicht nur mehr Geld, sondern auch mehr Lust aufs Leben!

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